Seit dem Jahr 2008 setzten wir uns in unserer Freizeit für Bürgerinnen und Bürger ein, die sich in ihrem täglichen Leben mit der  Esenser Stadtpolitik konfrontiert sahen. Aus den verschiedensten Gründen ist es schwierig, die Esenser Politik und ihre Folgen zu überschauen , weil die entsprechenden Informationen vorenthalten oder  meist nicht vollständig und verständlich dargestellt werden. Daher machten wir es uns zur Maxime, die größtmögliche Öffentlichkeit herzustellen um das Interesse an politischen Themen in der Bevölkerung anzuregen. So machten wir die eklatanten Mietrechtsverletzungen bei den städt. Altenwohnungen öffentlich, was letztlich, nach jahrelangem Kampf, zu einem Renovierungsbeschluss führte. Nicht zuletzt wegen unseres Einsatzes wurden wir 2011 in den Rat der Stadt Esens gewählt. Nach anfänglicher Akzeptanz mussten wir jedoch feststellen, dass unsere Auffassung von einer gewissenhaften Ratsarbeit von etablierten Ratskollegen und, neuerdings auch von „eigenen Mitstreitern“, nicht geteilt wurde, besonders nicht, wenn es von diesen die entsprechenden Konsequenzen erforderte. Gemeint ist die Auffassung, sich an das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die entsprechenden Ausführungsrichtlinien in der Niedersächsischen Kommunalverfassung zu halten. Für uns gibt es zu diesen Grundprinzipien keine Alternative. Eine der wichtigsten Aufgaben des Rates ist die

 Überwachung der Durchführung seiner Beschlüsse sowie den sonstigen Ablauf der Verwaltungsaufgaben   (§ 58 Abs. 4 NKomVG)“.  


Es ist in allen Bereichen die Öffentlichkeit herzustellen, die es den Bürgern ermöglicht, politische Entscheidungen zu verstehen und ihre Volksvertreter zu beurteilen.

„ Der Staat muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist“!

Marcus Tullius Cicero (106- 43 v. Chr.)  

In diesem Sinne machen wir auch ohne Ratsmandat als Bürger der Stadt Esens für unsere Mitbürger weiter.

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Harlinger vom 23. März 2017

Unüberbrückbare Differenzen

Mit der Erklärung über die Gründe seines Austrittes aus unserer Wählergruppe versucht Ole Willms glauben zu machen, es ginge bei den vorliegenden Differenzen um die Ausübung von Diktat seitens der Gruppe. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich.

 

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30. März 2017

Gruppe wäre auch ohne Austritt von Ole Willms aufgelöst worden.

Entgegen der Aussage der BZE Esens gab es erhebliche Sachzwänge gegen die Weiterführung der Ratsgruppe BfB/BZE im Esenser Stadtrat. Die nach der Wahl beiderseitig geplanten gemeinsamen Sitzungen erschöpften sich in genau zwei Treffen, bei denen die BZE fast nicht vertreten war.